Programm 2016 / 2017

21.12.2016 - 19:30

Stefan Aeby Trio

Stefan Aeby Trio Foto: Stéphanie Borcard et Nicolas Métraux
21.12.2016 - 19:30

Stefan Aeby Trio

Stefan Aeby, p
André Pousaz, b
Michi Stulz, dr

„Virtuoser Kammerjazz ohne Prahlerei, dafür mit wahren Schätzen an träumerischer und lyrischer Musik“.

So beschreibt der Journalist Eric Steiner in „La Liberte“ die Musik des Stefan Aeby Trios, welches sich durch einen starken eigenen Klang, einem echten "Bandsound" auszeichnet.

Das Repertoire des Trios besteht ausschliesslich aus Eigenkompositionen des Bandleaders. Eingängige, lyrische Melodien treffen auf sehr farbenreiche und vielfältige Harmonien. Diese Harmonien sind sehr originell, überraschen den Zuhörer immer wieder und verbinden sich sehr gut sowohl mit den von aktueller Musik inspirierten Grooves als auch mit den rhythmisch offeneren Teilen. Es sind musikalische Reisen, persönliche und intime Stücke, welche den Zuhörer einfangen und berühren, ohne aber technische Aspekte in den Vordergrund zu stellen. Die Musik erhält dadurch eine packende Dringlichkeit.

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25.01.2017 - 19:30 Doppelkonzert

Wolfarth Solo

Christoph Irniger Pilgrim
Wolfarth Solo
25.01.2017 - 19:30 Doppelkonzert

Wolfarth Solo

Christian Wolfarth - hi-hat cymbal

Wolfarth ist ein Musiker, der Virtuosität, dramaturgisches Geschick und Technik zu gleichen Teilen zusammenbringt. Er gewinnt seinen Trommeln und Becken neue Dimensionen ab und als Solist ist er zudem ein gnadenloser Reduktionist; auf nur wenige Instrumente beschränkt, schafft er eine unerhörte, erstaunliche und tiefgründige Musik.
Geschult in Sachen Rock und Jazz, widmete sich der Zürcher Musiker früh verschiedenen Formen der improvisierten und der komponierten Neuen Musik. Im Gegensatz zu vielen Schlagzeugern hat er sein Instrumentarium nie mit elektonischen Geräten erweitert, doch folgt er seit Jahren einer Ästhetik, die in gewissem Sinn durchaus als "elektronisch" bezeichnet werden kann.

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Nils Wogram & Big Band der HSL Musik
Foto: Gian Marco Castelberg

Christoph Irniger Pilgrim
"Big Wheel Live" Cd - Taufe

Christoph Irniger, ts
Stefan Aeby, p

Dave Gisler, g
Raffaele Bossard, b
Michi Stulz, dr

Das Quintett Pilgrim um den Zürcher Tenorsaxophonisten und Jazz im Seefeld Initianten Christoph Irniger ist über die Jahre zu einem der aufregendsten Ensembles des jungen europäischen Jazz gereift. Nach dem hochgelobten Studioalbum 'Italian Circus Story' legt diese von Spielfreude und Ideenreichtum angetriebene Formation nun ihr insgesamt drittes, das vibrierende Live-Album 'Big Wheel' vor. Auf diesen Aufnahmen demonstrieren Pilgrim mit Verve und viel Platz für Spontanität und Improvisation eindrücklich ihre pulsierende Tonkunst. Dabei zeigt die Gruppe eine Spielhaltung und Spielweise, die sich immer wieder neu bewähren und entwickeln muss, eben das grosse Rad, The Big Wheel. Auf dem Kontinuum von absichtsvoller Verfolgung von Geplantem und Geschehenlassen neigt die Gruppe klar zu Letzterem. Es belässt jedes Gruppenmitglied im gegenseitigen Vertrauen auf Originalität und Erfahrung. Der dazugehörige Soundtrack oszilliert zwischen rätselhafter Selbstreflexion und wilden Eruptionen, wobei die Musiker einen vollen, dichten Rundum-Sound schaffen, der sich nur schwer kategorisieren lässt.

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22.02.2017 - 19:30

Raphael Walser Gangart

Raphael Walser Gangart
22.02.2017 - 19:30

Raphael Walser Gangart

Tobias Meier, as
Niculin Janett, ts
Marc Méan, p
Raphael Walser, b
Jonas Ruther, dr

Welch ein klug gewählter Bandname: GangArt. Er erlaubt verschiedene Assoziationen. Der Duden definiert Gangart als die verschiedenen Fortbewegungsarten bei Pferden: von Schritt über Trab bis Galopp. Exakt so sind die Kompositionen angelegt – mal bedächtig schreitend, dann wieder stürmisch nach vorne preschend. Es gibt aber auch den Unterschied zwischen dem Kreuzgang und dem Passgang (in dem z.B. Kamele und Elefanten gehen). Passend ist die Assoziation hier ebenfalls: auch mit unterschiedlichsten Metren, durchaus auch raffiniert und gegenläufig gesetzt, kommen die Musiker ans gemeinsame Ziel. Schließlich bezeichnet die „gang“ im Englischen eine Arbeitsgruppe, eine Mannschaft oder gar eine Bande. Kunstvoll kombiniert (Gang-Art) entstehen raffinierte Klanggebilde, die von solistischer Eleganz ebenso leben wie von einem eng verzahnten, kunstvollen Zusammenspiel. Die fünf Musiker haben sich unter der Leitung des Bassisten Raphael Walser zusammengetan, um nicht nur an die Grenzen des Jazz zu gehen, sondern auch das unbekannte Terrain dahinter zu betreten. Risikofreudig, voller Neugierde, mit unüberhörbarer Freude am Experimentieren.

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29.03.2017 - 19:30

Jibcae

Jibcae Foto: Mehdi Benkler
29.03.2017 - 19:30

Jibcae

Claire Huguenin, voc & g
Julie Campiche, harfe
Malcolm Braff, p
Jeremias Keller, eb

Ehrlich, authentisch, inspiriert, frei. Es regnet lobende Adjektive, wenn die Schweizer Musikszene von Claire Huguenin spricht. Bekannt durch ihre Arbeit und Teilnahme bei verschiedenen Pop- und Jazzprojekten, lieferte Claire Huguenin Ende 2015 ihr Soloalbum “SoulFarewell” ab. Es ist ein intimes, starkes Portrait der Sängerin: “Eine Innenschau, in die verletzlichste, zarteste Tiefe meines Innern”, wie die Sängerin schreibt. Zerbrechlich und zugleich machtvoll verschmelzt sie verschiedene Musikstile, zieht von Jazz zu Cabaret, besucht dabei auch folklorische Klänge. Der Dialog zwischen Malcom Braff am Klavier, Julie Campiche an der Harfe und Jeremias Kellers Bass verkörpertdiese intensive, fast schwindelerregende Entblössung.

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26.04.2017 - 19:30

Yves Theiler Trio

Yves Theiler Trio Foto: Gian Marco Castelberg
26.04.2017 - 19:30

Yves Theiler Trio

Yves Theiler, p
Luca Sisera, b
Lukas Mantel, dr

Yves Theiler hat alles - einen schönen Klang, einwandfreies Timefeeling und Technik. Er ist ein Virtuose - in seinen melodischen Ideen wie auch in der Welt der Harmonik. Seine Musik scheint Tiefe zu haben und gleichzeitig eine Leichtigkeit - eine rare Qualität!

Die Musik der drei jungen Zürcher bedient sich furchtlos an komplexen rhythmischen Ideen, ohne diese fremd erscheinen zu lassen. Die Komplexität fällt zuerst nicht auf und verschmelzt hier zu einer eingängigen und musikalisch konkreten Message. Tief verwurzelte und bebende Rhythmen treffen auf singende Melodien, gegensätzliche Welten werden elegant zusammengeschweisst. Die Songs von Yves Theiler verschaffen dem Trio einen unvergleichbaren, manchmal fast orchestralen Charakter und werden von Improvisationen umspielt und in Bewegung gesetzt.

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