Programm

Max Frankl «72 Orchard Street»
26.08.2020 - 19:30

Max Frankl «72 Orchard Street»

Max Frankl «72 Orchard Street»
26.08.2020 - 19:30

Max Frankl «72 Orchard Street»

Max Frankl, git 
Nils Wogram, tb
Reto Suhner, sax & clar
Patrick Sommer, b
Lionel Friedli, dr 

Der Gitarrist und ECHO-Preisträger Max Frankl präsentiert bei Jazz im Seefeld Musik seines brandneuen Albums mit einer wunderbaren Band. Mit dabei sind mit Nils Wogram und Reto Suhner zwei Klangkünstler der Extraklasse und eine fantastisch pulsierende Rhythmusgruppe mit Patrick Sommer und Lionel Friedli. Die Kompositionen sind von Orten inspiriert, die Max Frankl 2017 während des Atelierstipendiums der Stadt Zürich in New York in Klänge verwandelt hat. 

Man trifft auf die rauhe Umgebung der Orchard Street in der Lower East Side, die grünen Ecken und wunderbaren Brownstone-Buildings der Clinton Avenue, aber auch auf die schillernden Strassenzüge der Myrtle Avenue in Brooklyn. Das neue Programm wird bei Jazz im Seefeld zum ersten Mal live aufgeführt und Max und seine Band freuen sich riesig auf diesen perfekten Tourauftakt. 
 

Lukas Mantel Sextett
30.09.2020 - 19:30

Lukas Mantel Sextett

Lukas Mantel Sextett
30.09.2020 - 19:30

Lukas Mantel Sextett

Rafael Schilt, ts & cl
Matthias Spillmann, tr & flhn
Leandro Irarragorri, rhodes
Travis Reuter, g
Lukas Traxel, b
Lukas Mantel, dr & comp

Vardah (Urdu: Die Rose), ein Zyklon, den Lukas Mantel 2017 in Chennai miterlebt hat, ist Programm dieser Band. Die Wucht der Musik ist kontrollierter und nicht so ungebremst wie der tropische Wirbelsturm, wild und unberechenbar bleibt sie unbedingt!  
Die Musiker des Sextetts, allesamt ausgewiesene Virtuosen, stellen sich ganz und gar in den Dienst der Kompositionen von Lukas Mantel, indem einerseits der Notentext belebt und beseelt wird, zum anderen sämtliche Solos und Improvisationen stets die grosse Form im Blick behalten. In alternierenden, kleinen und grösseren Instrumentengruppen kreiert das Sextett ein schlingpflanzenartiges, harmonisch-melodisches Gewebe, das sich stets organisch weiterentwickelt. Dabei spannt die Musik einen weiten Bogen zwischen rhythmischer Vielschichtigkeit und folkloristisch anmutenden Melodien. In der Synthese von archaischer Freiheit und der gemeinsamen Entwicklung einer komplexen Struktur liegt das Einzigartige dieser Musik, die einem deshalb noch lange nach- und nahe geht. 
 
„Tierische Energie, tolle Kompositionen und wilder Bandsound. Eine Band von der man mehr hören möchte!“ Nils Wogram 
„…erinnert an stürmische Urgewalten, ist aber auch fabelhaft schön."  Frank v. Niederhäusern, kulturtipp 

Nils Wogram Solo «Bright Lights»

28.10.2020 - 19:30 Doppelkonzert

Nils Wogram Solo «Bright Lights»

Pius Baschnagel Group «50 Years Celebration»
Nils Wogram Solo «Bright Lights»
28.10.2020 - 19:30 Doppelkonzert

Nils Wogram Solo «Bright Lights»

Nils Wogram, tb 

Kompositionen und Improvisationen für Posaune mit Stimme. 

Oft wird Nils Wogram mit dem legendären Posaunisten Albert Mangelsdorff in Verbindung gebracht. Immer wieder äusserten Fans den Wunsch doch auch mal ein Soloprogramm  zu komponieren und aufzuführen. Viele Jahre hat es gedauert denn grosse historische Figuren bringen auch eine gewisse Gefahr mit sich: wie wird man dem Erbe gerecht ohne es einfach zu kopieren? Jetzt hat Nils Wogram den Schritt gewagt und über die Konzertfreie Coronoazeit Solostücke komponiert und instrumental daran gefeilt. Heraus gekommen ist ein ausgewogenes Set von Stücken der den Klang der Posaune, die Mehrspieltechnik (genannt Multiphonics/singen und spielen gleichzeitig) und den Groove zelebriert. Die alten Meister der Posaune schweben über dem Ganzen und doch ist Nils Wograms individueller Stil und sein Klang unverkennbar da. 


 

Pius Baschnagel Group «50 Years Celebration»

Pius Baschnagel, dr / perc & comp
Reto Suhner, as, fl, theremin
René Mosele, tb & electronics
Gregor Müller, p & keys
Patrick Sommer, b / eb

Fünf starke Protagonisten lassen Tradition und Moderne, Elektronik und Akustik ineinander übergehen.
Für die Umsetzung seines Konzepts hat Pius Baschnagel ein Dream Team vereinen können. Die persönliche Handschrift jedes Einzelnen fliesst bereichernd in die variantenreichen Kompositionen des Bandleaders ein, Atmosphärenklänge wechseln sich nahtlos mit klassischem Groove und improvisatorischen Höhenflügen ab.
 

Die Drei
Nils Wogram & Big Band der Hochschule Luzern - Musik
25.11.2020 - 19:30 Ko-Produktion mit Unerhört! Festival Doppelkonzert

Die Drei

WWU
Die Drei Foto: zvg
25.11.2020 - 19:30 Ko-Produktion mit Unerhört! Festival Doppelkonzert

Die Drei

Johanna Pärli, keys
Leoni Altherr, voc
Sonja Ott, tp & flgh

Mal verspielt, mal schräg - irgendwo zwischen Pop und Jazz bewegen sich DIE DREI. Ihre Eigenkompositionen überzeugen mit flächigen Soundwolken, treibenden Grooves und guten Geschichten. Das erste Album namens PLANKTON des jungen Berner Jazztrios arbeitet mit einem einzigartigen Konzept: Aufgenommen in drei abgelegenen Kapellen in den Bündner Bergen stehen die Stücke jenseits von Raum und Zeit. Vielmehr entspricht die Stimmung einer Unterwasserwelt. Die Musik ist durch und durch getragen, sphärisch, melancholisch; denn die Songs auf ihrem Erstling haben Sonja Ott (Trompete), Leoni Altherr (Gesang) und Johanna Pärli (Kontrabass) der Akustik der Kapellen auf den Leib geschneidert.

Auf diversen Bühnen im In- und Ausland wie dem Jazzclub Aarau, dem Cully Jazzfestival, Jazzfestival Willisau und Jazz à Collias in Frankreich überraschen DIE DREI immer wieder aufs Neue damit wie selbstverständlich die ungewohnte Besetzung harmoniert.

Web


Foto: Palma Fiacco

WWU

Chris Wiesendanger, p
Christian Weber, b
Dieter Ulrich, dr

Als wären die Standards und Originalkompositionen, die das Piano-Trio improvisatorisch bearbeitet Bergmassive, Biotope, ganze Landstriche, die von den drei Musikern - aus verschiedensten Himmelsrichtungen aufbrechend - schliesslich doch ganz und gar gemeinsam erkundet würden. Manchmal sind erste Ziele rasch erreicht, um dann ganz neu und ausführlich ergründet zu werden; dann wieder pirschen sich die Drei überaus vorsichtig und scheinbar ohne rechtes Ziel oder Ausrüstung dem Gipfel an, als ob sie nie ein offizielles Kartenwerk studiert hätten.

Das pure Vergnügen am gemeinsamen Ausflug, der provokativen Erweiterung des musikalischen Raums, dabei dennoch einander und den thematischen Ausgangspunkten immer mit höchster Aufmerksamkeit und Präzision auf den Fersen.

Fährtenleser alle drei, auf uraltbekanntem Neuland. Erste Mohikaner sozusagen.

Reto Suhner / Fabian Müller Duo
16.12.2020 - 19:30

Reto Suhner / Fabian Müller Duo

Reto Suhner / Fabian Müller Duo
16.12.2020 - 19:30

Reto Suhner / Fabian Müller Duo

Reto Suhner, sax, cl, fl (s)
Fabian M. Mueller, p

Die beiden Appenzeller spielen frei im Duo. Reto Suhner und Fabian M. Mueller haben als Protagonisten der Schweizer Jazz Szene in verschiedenen Kontexten regelmässig von sich hören gemacht - und haben insbesondere mit ihren langjährigen Working Bands RETO SUHNER QUARTET und FM TRIO eigene Klangsprachen und formal-strukturelle Spielweisen entwickelt, die auf höchstem Niveau das Geschriebene mit dem Improvisierten verbinden. 
Im Duo verzichten sie nun nicht nur auf die Rhythmusgruppe, sondern auch auf vorgegebenes Material: Hier wird alles aus dem Moment gespielt. Dennoch schöpfen vorgegebenes Material: Hier wird alles aus dem Moment gespielt. Dennoch schöpfen die beiden hervorragenden Instrumentalisten nicht aus dem Nichts - sondern aus einem nie enden wollenden Fluss melodischer Ideen, die rhythmisch geschickt variiert und in langen Dialogen weitergesponnen werden. Dabei offenbaren die beiden Musiker nicht nur ein quasi traumwandlerisch abgestimmtes Verständnis harmonischer Verläufe, sondern lassen ihre Linien immer wieder in die Stille absinken um dem puren Klang der Instrumente in minimalistisch-geräuschhaften Sequenzen Raum zu geben.
„Mit meisterlicher Sicherheit und der Ökonomie selbstbewusster Könnerschaft bewegen sich die beiden durch den klanglichen Raum, umkreisen einander, gehen aufeinander zu, reagieren aufeinander, entwickeln Übereinstimmung und Dissens, Harmonie und Spannung; also alles, was es zu einer ordentlichen Kommunikation so braucht. Eine Lehrstunde in der Kunst der Improvisation.“ Jazzthing
„Schattenjazz von beklemmender Schönheit.“ Der Bund