Programm

Doran Hellmüller Duo
29.04.2026 - 19:30 Doppelkonzert

Doran Hellmüller Duo

Bates Hässig Duo
Doran Hellmüller Duo
29.04.2026 - 19:30 Doppelkonzert

Doran Hellmüller Duo

Christy Doran & Franz Hellmüller - Akkustische Gitarren

 

Ein Vierteljahrhundert ist es her, da war Franz Hellmüller (Jahrgang 1973) Christy Dorans (Jahrgang 1949) Student in Luzern, wo beide noch immer wirken. Die höchste Achtung beider vor der Arbeit des anderen mündete in eine Freundschaft, und wenn man sie konkret danach fragt, nennt jeder den anderen „einen meiner Helden“. Gute Voraussetzungen also für gemeinsames Spiel, für menschliche Dialoge, die wie ein Gespräch sind. Zuhören und Reagieren sind die Elemente, die es prägen. 

Überraschenderweise konzentrieren sich der Pionier der avantgardistischen europäischen Rock-Jazz Band OM und sein in der modernen Jazzgitarrenkunst beheimateter "Meisterschüler" dabei auf die akkustischen Gitarren und verzichten konsequent auf elektronische Devices. Eine Herausforderung, auch für die Kompositionsarbeit der Beiden, die Doran ganz lapidar kommentiert: "Ich spiele gerne akustische Gitarre, ohne Schnickschnack, auch zum Üben, so kam ich auf die Idee, das mal auszuprobieren".

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Duo Django Bates & Mirjam Hässig "And in the End"

Django Bates - Klavier Mirjam Hässig - Gesang

 

Mirjam und Django erforschen die Art und Weise, in der sich alle Menschen aus verschiedenen Perspektiven mit Enden auseinandersetzen. Mit Eigenkompositionen und einer überraschenden Auswahl aus Songs von anderen Musiker*innen setzen sie sich mit einem universellen Thema auseinander, das paradoxerweise kein Ende hat!

Die Schweizer Sängerin Mirjam Hässig ist bekannt für ihre Vielseitigkeit, Originalität und das warme Timbre ihrer Stimme. Für dieses Konzert trifft sie auf den britischen Komponisten und Pianisten Django Bates. Als Gründungsmitglied der Loose Tubes war er eine der führenden Persönlichkeiten der europäischen Jazz-Renaissance der 1980er Jahre.

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Nino Wenger
27.05.2026 - 19:30

Nino Wenger

Nino Wenger
27.05.2026 - 19:30

Nino Wenger

Nino Wenger – Altsaxophon

Fabio Gouvêa – Gitarre

Tabea Kind – Kontrabass

Paulo Almeida – Schlagzeug

 

Ein Jahr New York: laut, wild, intensiv – ein Rausch zwischen pulsierendem Großstadtgewirr, einem Gefühl von Zuhause und ekstatischen Konzerterfahrungen bis in die frühen Morgenstunden. Der Schweizer Saxophonist Nino Wenger hat diese Eindrücke in zehn Kompositionen auf First Light eingefangen. Seine Musik lebt von der Spannung zwischen Euphorie und Verletzlichkeit, zwischen Energie und Zartheit, hörbar in jeder Note. Ein Album voller Begegnungen, Orte und Momente, die sich eingebrannt haben.

Gemeinsam mit Fabio Gouvêa an der Gitarre, Tabea Kind am Kontrabass und Paulo Almeida am Schlagzeug formt sich ein Bandsound, der tief im Jazz verwurzelt ist und mit rockiger Attitüde, Improvisationsfreude und offenen Antennen für das Unerwartete angereichert wird.

Vier Stimmen, die Raum für den Moment schaffen, Musik, die sich nicht erklärt, sondern einfach passiert. Direkt über die Ohren ins Herz.

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Christoph Irniger Pilgrim
24.06.2026 - 19:30

Christoph Irniger Pilgrim

Christoph Irniger Pilgrim Jonas Ruther
24.06.2026 - 19:30

Christoph Irniger Pilgrim

Christoph Irniger - Tenorsaxofon
Stefan Aeby - Klavier
Dave Gisler - Gitarre
Raffaele Bossard - Bass
Michael Stulz - Schlagzeug

 

Das Quintett Pilgrim, um den Züricher Tenorsaxophonisten Christoph Irniger, ist über die Jahre zu einem der aufregendsten Ensembles des jungen europäischen Jazz gereift (Jazziz Magazine) und legte im März 2025 ihr sechstes Album "Human Intelligence Live" bei Intakt Records vor. In ihrer glänzend durchdachten, aber dennoch großzügig offenen Musik, setzt das Quintett Mehrdeutigkeit als Werkzeug ein. Einige Kompositionen sind frei improvisiert während andere vollständig notiert sind, die meisten aber liegen dazwischen, mit einer Flexibilität, die ein Leben voll von Freiheit widerspiegelt, in dem fundierte Entscheidungen spontan getroffen werden. Der dazugehörige Soundtrack oszilliert zwischen rätselhafter Selbstreflexion und wilden Eruptionen, wobei die Musiker einen vollen, dichten Rundum-Sound schaffen, der sich gängigen Kategorien entzieht.

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