Programm

25.10.2017 - 19:30

Jellici/Baldes' Soundfields

Jellici/Baldes' Soundfields
25.10.2017 - 19:30

Jellici/Baldes' Soundfields

Johanna Jellici, voc & soundscaping
Jochen Baldes, ts / ss / bcl
Franz Hellmüller, g
André Buser, b
Tobias Hunziker, dr

Das aktuelle Bandprojekt von Johanna Jellici und Jochen Baldes erschafft jenseits von akademischen Skalenroutinen und technischem Elektrohokuspokus eine ganz eigene Musiksprache, die organisch Electronics und akustische Klangfarben miteinander verschmelzen lässt und so einen neuen Sound kreiert. Statt erwartbarer Schemata gibt es überraschende Verknüpfungen von Komposition und Improvisation, getragen von subtilen rhythmischen Strukturen, Grooves und elektronischen Soundscapes. Kunstvolle Einfachheit trifft auf einprägsame Hymnik und versprüht eine Leichtigkeit, die nicht nur vom traumwandlerischen Dialog von Gesang und Saxophon und dem feinen Gewebe der Rhythmusgruppe lebt, sondern auch von den komplexen und doch leicht anmutenden Kompositionen von Baldes.

«SOUNDFIELDS» ist verschwenderisch mit seinen Ideen und alles andere als ein one-trick pony: jedes Stück entwickelt eine eigene Atmosphäre, ob Nature‘s Dance mit seinen fernen Echos einer zeitgenössischen Naturromantik oder das urban-technoid anmutende Change. «SOUNDFIELDS» präsentiert sich als ein Ensemble der Solisten, das eingefahrene Jazz-Klischees hinter sich läßt und sich beim allmählichen Verfertigen der Gedanken beim Spielen auf die Suche macht nach einem unverwechselbaren Ausdruck für eine Musik unseres digitalen Zeitalters, eine neue Melange von elektronischen Soundscapes und genuinem Jazz.

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29.11.2017 - 19:30 Ko-Produktion mit Unerhört! Festival Doppelkonzert:

Michael Arbenz & Big Band der Hochschule Luzern - Musik "Symphonic Bop"

Max Andrzejewski’s Hütte and The Homegrown Organic Gospel Choir
Michael Arbenz & Big Band der Hochschule Luzern - Musik Foto: zvg
29.11.2017 - 19:30 Ko-Produktion mit Unerhört! Festival Doppelkonzert:

Michael Arbenz & Big Band der Hochschule Luzern - Musik "Symphonic Bop"

Michael Arbenz, p & comp
David Grottschreiber, cond
Big Band der Hochschule Luzern - Musik

Mit seiner völlig ausgeglichenen Verwurzelung in der klassischen Musik wie in der Jazz- und Improvisationskultur weist die Biografie des Schweizer Pianisten und Komponisten Michael Arbenz Eigenheiten auf, die für einen Musiker seiner Generation noch durchaus ungewöhnlich waren. Wer in Projekten einerseits so selbstverständlich mit Heinz Holliger, Kent Nagano und Paul Sacher wie andererseits mit Dave Liebmann oder Greg Osby zusammenarbeitet, kann sich tatsächlich als mit allen Wassern gewaschen bezeichnen. Für eben diesen stilistisch übergreifenden Standpunkt und die bewundernswerte Sicherheit, mit der Arbenz die verschiedenen Welten zu verschmelzen versteht, wurde er im Jahr 2000 mit dem European Award of Culture geehrt. Dass er genau diese Verschmelzung der Idiome mit der Luzerner Big Band zu zelebrieren gedenkt, ist uns ein besonderes Vergnügen, und kaum ein Arrangeur bzw. Komponist wird ihm in diesem spezifischen Genre das Wasser reichen können!

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Foto: Dovile Sermokas

Max Andrzejewski’s Hütte and The Homegrown Organic Gospel Choir

Winnie Brückner, voc
Zola Mennenöh, voc
Stephen Moult, voc
Tobias Christl, voc
Johannes Schleiermacher, sax
Tobias Hoffmann, g
Andreas Lang, b
Max Andrzejewski, dr

Jetzt wird die Hütte erst richtig voll. Max Andrzejewski ́s HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir ist die Zusammenführung des jungen, preisgekrönten Berliner Jazzquartetts HÜTTE (Neuer Deutscher Jazzpreis 2013) mit einem Gospelchor aus starken Gesangssolist*innen - auf Tour mit 4 Sänger*innen. Die Musik ist eine Liebeshochzeit von Gospel und Contemporary/FreeJazz. „Kaum eine andere junge Jazzband hat in den letzten Jahren in Deutschland so viel Aufsehen erregt wie Max Andrzejewskis Hütte”, sagt Wolf Kampmann.

Hütte forscht musikalisch nach der Metapher des Essens - des lebenserhaltenden und unmittelbaren Genusses - der Freude, der Hoffnung, der Erlösung, welche auch in der Kulinarik innewohnen, stehen – gnostisch, manichäistisch – die Leiden gegenüber, die immanenten: Verzweiflung, Reue, Schmerz, Übelkeit, die Last des Körpers, der Fluch des Übermaßes, der Selbstekel und die Kasteiung.

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Musik

20.12.2017 - 19:30

Das Hausquartett

Das Hausquartett
20.12.2017 - 19:30

Das Hausquartett

Christoph Grab, s
Christoph Baumann, p
Hämi Hämmerli, b
Tony Renold, dr

Das „Hausquartett“ der UnvermeidBar in Baden ist ein über Jahre zusammengewachsenes, hochflexibles Ensemble, das von lyrischen Zwischentönen bis hin zu explosiven Grooves die ganze Klang-Pallette des zeitgenössischen Jazz aus dem Effeff beherrscht und auf ganz persönliche Art und Weise einsetzt. Eine kompakte Band, die starke Stimmen der Schweizer Jazzszene vereinigt, ohne sie dem Kollektiv unterzuordnen und doch aus einem Guss daherkommt. Der Charme und die Frische dieser Band, ihre lustvolle und intelligente Interaktion, die sich nicht als musikalisches Hin-und-her, sondern als gemeinsames Gestalten der musikalischen Erzählung versteht, machen diese Band zu einem leuchtenden Beispiel dafür, dass der Jazz lebendiger ist denn je.

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